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Am Wegrand

Höflichkeit
Höflichkeit bezeichnet die Fähigkeit, die zwischenmenschlichen Beziehungen zu gestalten. Ihre Erscheinungsformen sind Benehmen, das sich an den gesellschaftlichen Verhaltensregeln orientiert, Rücksicht, Achtung vor dem anderen und sich selbst sowie Bescheidenheit.
Höflichkeit korrespondiert immer mit Ehrlichkeit. Höflichkeit ohne Ehrlichkeit ist Heuchelei. Ehrlichkeit ohne Höflichkeit ist verletzend.
Höflichkeit als Hintanstellung der eigenen Interessen und Bedürfnisse ist eine sozial begründete Aggressionshemmung. Gewisse Spielregeln müssen beachtet werden. Eine übertriebene Höflichkeitsanforderung kann dazu führen, dass aggressive Impulse verleugnet oder verdrängt werden.

Bienenhof
Die Welt ist in Wirklichkeit ein großer Bienenhof und die Regeln für Bienen gelten überall: Hab keine Angst, denn keine Biene, der ihr Leben lieb ist, wird dich stechen. Aber sei auch kein Dummkopf; trag lange Ärmel und lange Hosen. Schlag bloß nicht um dich. Denk noch nicht einmal daran.
Wenn du wütend bist, dann pfeife. Wut regt die Bienen auf, während Pfeifen beruhigt.
Benimm dich so, als wüsstest du ganz genau, was du tust, selbst wenn das nicht stimmt.
Und vor allem, schick den Bienen Liebe. Jedes noch so kleine Ding auf dieser Welt will geliebt werden.

Gesundheit
Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben. Gesundheit entsteht dadurch, dass man sich um sich selbst und für andere sorgt, dass man in die Lage versetzt ist, selber Entscheidungen zu fällen und eine Kontrolle über die eigenen Lebensumstände auszuüben sowie dadurch, dass die Gesellschaft, in der man lebt, Bedingungen herstellt, die all ihren Bürgern Gesundheit ermöglichen“.

Entscheidungen
Das Problem ist, dass wir zwar wissen, was wichtig ist, aber wir entscheiden uns nicht, es auch zu tun.
Das Schwierigste auf der Welt ist, das, was wichtig ist, auch zu tun.

Deligieren
In Vietnam gab es eine Kampfeinheit, die konstant weniger Verluste und Verletzte hatte als vergleichbare Einheiten. Der militärischen Führung ist das aufgefallen. Man wollte natürlich das Geheimnis dieser Einheit wissen. Was machen die anders, sodass sie unbeschadet aus schwierigen Situationen kommen. Es dauerte lange, bis man hinter das Geheimnis kam:  Sobald diese Einheit in die Nähe des Einsatzgebietes kam, tauschten sie untereinander die Rangabzeichen aus. Sie konstellierten die Ränge entsprechend der aktuell gestellten Aufgabe. Alle hatten ein Interesse gesund wieder zurück zu kommen. So wurde der zum „Commander“ ernannt, der für diese Aufgabe am geeignetsten erschien. Der offiziell Ranghöchste ordnete sich irgendwo weiter unten ein. Kurz bevor sie wieder zu Ihrer Truppe zurück kamen, stellten sie dann wieder die offizielle Rangordnung her.
Irgendwo ist ja vielleicht klar, dass einer, der im „zivilen“ Leben Commander einer berüchtigten Jugendlichen-Straßengang gewesen war, für manche gefährliche Kriegseinsätze als Befehlshaber besser und kaltblütiger  geeignet ist als ein Sohn aus gutem Hause mit einer Ausbildung an der Militärakademie.

Bildquelle: © johnnyb / PIXELIO

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